Das Leben ist eine Nudel

„Das Leben ist eine Nudel, Max. Ist es zu hart, ist es unverdaulich; ist es zu weich und wabbelig, macht es keinen Spaß. Al dente, Max. Nichts schmeckt besser als al dente.”

Dies ist eine der vielen Lebensweisheiten von Gino, dem kleinen Maurer und Philosophen und Max’ bestem Freund auf dem Monte Dolciano. Max hat da seine Zweifel: Ist das nicht ein bisschen wenig Weisheit für die gesamte Strecke zwischen Geburt und Tod?

Für die anstehenden Probleme reicht sie jedenfalls nicht. Gino droht pleite zu gehen, weil Horst „Spaccone“ seine Rechnungen nicht bezahlt. Die neapolitanischen Cousins, von Gino um Hilfe gebeten, nehmen die Sache todernst, schließlich geht es auch um bella figura. Zu allem Überfluss lässt sich Gino dann noch auf den örtlichen Mafioso Volpini ein, der eine fette EU-Subvention in die eigene Tasche umleiten will. Kurzum: Es herrscht Chaos. Und vor diesem Hintergrund soll Anna sich entscheiden, zu Max auf den Monte Dolciano zu ziehen?